ST. GEORG SPRUNGSCHANZE WINTERBERG

Skisprungschanze und Wahrzeichen der Stadt

ST.GEORG SPRUNGSCHANZE WINTERBERG – WAHRZEICHEN DER STADT

Ganz präsent, oben auf dem Berg Herrloh steht die Winterberger Sprungschanze – das Wahrzeichen der Kleinstadt im Sauerland. Markant ist vor allem die geschwungene Form der Schanze, auf der schon deutsche Meisterschaften sowie die Nordische Kombination im Sommer Grand Prix ausgetragen worden sind. Sommer wie Winter sticht die St. Georg Sprungschanze Winterberg ins Auge.

Am Ende des Waltenberges, der Straße, welche sich einmal längst durch einen großen Teil von Winterberg zieht, befindet sich die Schanze. Am Fuße des Herrlohs kann man ganz entspannt parken. Im Anschluss führt ein leichter Anstieg geteerter Fußweg über wenige hundert Meter nach open zur St. Georg Sprungschanze.

Fakten über die
ST. Georg Sprungschanze Winterberg

  • Baujahr: 1959
  • Umbau zur Mattenschanze in 2007
  • Höhe des Turms: 22 m
  • 43 m Bogenspannweite
  • 100 m Gesamthöhenunterschied
  • Absprunggeschwindigkeiten von > 80 km/h

Lage und Aussicht – Die WInterberg Schanze als Aussichtspunkt

Wer die einen Blick haben möchte wie die Skispringer, der kann gegen eine kleine Gebühr von einem Euro den 22m hohen Turm der St. Georg Sprungschanze betreten. Von oben hat man einen wunderschönen Ausblick auf Winterberg und das Sauerland. Vor allem, wenn man dann von oben die Spur der Springer hinabschaut, wird einem bewusst, dass hier einiges an Mut benötigt wird, um sich in das darunterliegende Tal zu stürzen. Die Flugbahn und der Auslauf der Schanze führen nämlich in ein Loch, versteckt zwischen mehreren Bergen und Hügeln.

Insgesamt hat die gesamt Anlage einen Höhenunterschied von rund 100m. Auch das wird einem besonders dann bewusst, wenn man auf dem Turm steht. Hinzu kommt eine wahnsinnige Geschwindigkeit von teilweise über 80 km/h, welche direkt beim Absprung erreicht werden kann. Ein Besuch der Sprungschanze Winterberg lohnt sich also in jedem Fall – alleine schon wegen der Aussicht! Hier sieht man auch, wie sich der Astenturm auf der Spitze des Kahler Astens erhebt.

Geschichte der St. Georg Sprungschanze und aktuelles

Die Geschichte von Winterbergs Wahrzeichen geht noch weit über die Eröffnung im Jahr 1959 hinaus. Schon über 30 Jahre davor befand sich an gleicher Stelle eine Naturschanze, an dem sich die damaligen Wintersportler schon austobten. Nach dem zweiten Weltkrieg wurde diese im Jahr 1947 mit einem Holzanlaufturm ausgestattet, welcher jedoch bei einem Umwetter gut 10 Jahre später in 1958 einstürzte.

Winterbergs Sprungschanze, wie wir sie heute kennen, wurde über die Jahre ebenfalls nochmal umgebaut. Mit der Jahrtausendwende wurde sie im 2000 zur Ganzjahresanlage gestaltet und ist seitdem eine Mattenschanze. Zusammen mit den direkt benachbarten Übungsschanzen in unterschiedlichen Höhen kommen vor allem Nachwuchstalente auf ihre Kosten, welche durch den Skiklub Winterberg trainiert und gefördert werden.

Die Winterberger Sprungschanze liegt etwa 1 km vom Stadtzentrum entfernt. Von hier aus kann man ganz einfach der beliebten Einkaufsstraße „Am Waltenberg“ folgen, welche direkt zum Herrloh führt. Das ist der Berg, auf dem sich die St. Georg Schanze befindet